Zeitumstellung – sinnvoll oder lästig?

Man kann die Uhr danach stellen: Zwei Mal jedes Jahr beginnen die Diskussion über Sinn oder Sinnlosigkeit der Sommer- und Winterzeit. Zum ersten Mal seit des letzten Starts der deutschen Sommerzeit 1980 hat die EU-Kommission nun in einer Online-Befragung abstimmen lassen, ob die Zeitumstellung abgeschafft werden soll. Die Mehrheit stimmte dafür. Man konnte auch angeben, ob man für eine dauerhafte Winter- oder Sommerzeit ist. Nun überprüfen Experten die Nachteile der Zeitumstellung – bis wann Ergebnisse vorliegen, ist nicht bekannt.
Sicher ist: am 28. Oktober 2018 werden die Uhren eine Stunde zurück auf Winterzeit gestellt.

Eingeführt wurde die Sommerzeit erstmals 1916 mit dem Gedanken, das Optimum an nutzbarer Tageszeit zu gewinnen. „Daylight Saving Time“ hieß es daher auch ursprünglich. Laut Bundesumweltamt spart man in der Tat während der Sommerzeit abends Licht. Dafür wird in den kalten Monaten März, April und Oktober morgens mehr geheizt, so dass der Energieverbrauch nicht wirklich sinkt.

Der Biorythmus gerät durcheinander

Neben ökonomischen Auswirkungen hat die Zeitumstellung aber auch Einfluß auf unseren Biorythmus. Grundsätzlich lässt sich die Umstellung, die 4 bis 14 Tage dauern kann, mit einem Mini-Jetlag vergleichen. Bis sich Körper und Zeit wieder aufeinander eingespielt haben, kann es verstärkt zu Müdigkeit, Schlafstörungen, depressiven Verstimmungen, Konzentrationsschwächen oder sogar Verdauungsproblemen kommen. Diese Problematik tritt allerdings verstärkt bei der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit auf, da uns hier eine Stunde weggenommen wird.
Auf der anderen Seite hat das längere Tageslicht im Sommer positive Effektive auf die Gesundheit, da mehr Aktivitäten im Freien betrieben werden können.

Detaillierte Informationen über die gesundheitlichen Auswirkungen finden Sie hier.