In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden um 3.00 Uhr die Uhren eine Stunde vorgestellt – die Zeitumstellung „raubt“ Ihnen somit eine wertvolle Stunde Ihrer Nachtruhe. Müdigkeit, Schlafstörungen und schlechte Laune sind die Folge dieses Eingriffs in den natürlichen Biorhythmus des Menschen. Wie Sie verhindern können, dass die Zeitumstellung Sie völlig aus der Bahn wirft, verraten wir in diesem Artikel.

Zeitumstellung in Deutschland extrem unbeliebt

Aktuelle Umfragen zeigen klar auf: Fast 75% aller Deutschen lehnen die Zeitumstellung ab (Quelle: Forsa und DAK). Als Hauptgründe nennen die Befragten dabei körperliche und seelische Probleme, die im Zuge der Zeitumstellung auftreten. Viele der Betroffenen leiden so etwa unter erhöhter Müdigkeit, Gereiztheit und Konzentrationsschwächen – unabhängig davon, ob die Uhr auf die Sommer- oder Winterzeit umgestellt wird.

Beschwerden wegen Zeitumstellung: Bis zu 7 Tage bei Kindern    

Aufgrund der Zeitumstellung gerät der Biorhythmus der meisten Menschen kurzfristig aus dem Gleichgewicht. Bis der Körper sich an die veränderte Situation gewöhnt hat, vergehen bei den Meisten ein paar Tage – Kinder plagen sich mitunter bis zu eine Woche mit den unangenehmen Folgen der Zeitumstellung herum.

Tipps für Zeitumstellung – Bleiben Sie in Bewegung!

Die Folgen der Zeitumstellung sind zahlreich und stets unangenehm. Was aber können Sie tun, um die negativen Auswirkungen so gering wie möglich zu halten? Die folgenden Zeitumstellung Tipps zeigen Ihnen Wege aus Müdigkeit.

Generell gilt: Stellen Sie sich langsam und step by step auf die Zeitumstellung ein. Unternehmen Sie am Vorabend zum Beispiel einen ausgedehnten Spaziergang in der frischen Abendluft. Gehen Sie dann ein wenig später ins Bett als gewohnt und stehen Sie am nächsten Morgen eine halbe Stunde früher auf. Auf diese Weise lassen Sie Ihrem Körper Zeit, seine innere Uhr langsam umzustellen. Auch sportliche Aktivität in den frühen Morgenstunden können Ihnen dabei helfen, den „Zeitumstellungs-Blues“ abzuschütteln und Müdigkeit zu vertreiben: Die Bewegung bringt Ihren Stoffwechsel ins Rollen und macht Sie munter.

Zeitumstellung – Weitere Tipps gegen Müdigkeit und Schlafstörungen 

Nicht nur der Schlaf-Wach-Rhythmus hat einen Einfluss auf das persönliche Empfinden. Verdauungsstörungen und Herz-Kreislauf-Probleme sind oft ein treuer Begleiter von Müdigkeit und Schlafstörungen. Damit Sie im Zuge der Zeitumstellung nicht von diesen Problemen betroffen werden, sollten Sie insbesondere am Abend nur leichte Mahlzeiten zu sich nehmen und im besten Fall auf Alkohol und Kaffee verzichten.

Doch was tun, wenn Sie trotz aller Zeitumstellung Tipps voll von der Umstellung und der damit verbundenen Müdigkeit erwischt werden? Ein spontaner Mittagsschlaf scheint eine verlockende Lösung zu sein – wirklich helfen wird er Ihnen allerdings nicht. Im Gegenteil: die mittägliche Siesta führt eher dazu, dass Ihr Körper noch verwirrter ist als ohnehin schon. Legen Sie stattdessen während des Tages lieber regelmäßige Pausen ein und gehen Sie wie gewohnt in den Abendstunden zu Bett. Wenn Sie beim Einschlafen Probleme haben, können Sie auf pflanzliche Mittel wie Baldrian, Melisse und Hopfen zurückgreifen. Einen Artikel, in dem wir Ihnen erklären, mit welchen Lebensmitteln Sie Ihre Schlafqualität verbessern können, finden Sie hier.

Fazit – Sehen Sie’s mal positiv!

Die Zeitumstellung nervt – und stellt für Körper und Geist oft eine echte Belastungsprobe dar. Mit einigen einfach umsetzbaren Tipps können Sie die negativen Auswirkungen allerdings spürbar abfedern. Bevor Sie verzweifeln, halten Sie sich außerdem immer vor Augen, dass Sie die Zeitumstellung nur zweimal im Jahr ertragen müssen.

Zusätzlich hat die aktuelle Umstellung auf die Sommerzeit auch positive Seiten: Abends ist es ab sofort eine Stunde länger hell – Sie können nach Feierabend also noch ausgiebiger das wohltuende Tageslicht genießen und haben mehr Zeit für Aktivitäten, die „im Hellen“ einfach mehr Spaß machen.