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März 2018

Schimmel auf der Matratze verhindern

Wer einmal unter Schimmelbefall im Schlafzimmer gelitten und mühsam Stockflecken bekämpft hat oder unter Umständen sogar die Matratze wegschmeißen musste, möchte ein erneutes Aufkeimen dieses Ärgernis um jeden Preis verhindern. Doch wie entsteht eigentlich Schimmel auf der Matratze? Die Hauptursache ist, um es kurz und knapp zu machen: Feuchtigkeit! Ein Teil davon wird über den Atem an die Raumluft abgegeben. Hinzu kommt, dass wir während des Schlafs jede Nacht etwa einen halben Liter Flüssigkeit verlieren. Der Schweiß sickert durch den Pyjama Nacht für Nacht in die Matratze. Wenn sich über einen langen Zeitraum die Feuchtigkeit im Bett sammelt, entsteht Schimmel. ? Mattresses of Berlin sammelt auf Instagram Bilder von lieblos ausrangierten Matratzen. Und hat am 09.06.2017 den ersten World Mattress Day ins Leben gerufen, um die ausrangierten Schätze ein wenig mehr zu ehren. Wie kann die Ablagerung von Feuchtigkeit verhindert werden? Eine gute Luftzirkulation ist das A und O. Bettgestell, Matratze und Lattenrost sollten eine beständige Durchlüftung zulassen. Dementsprechend werden wir häufig gefragt, ob Boxspringbetten auf Grund ihres geschlossenen Systems besonders anfällig für Schimmel sind. Ein echtes Boxspringbett besteht aus einer Box mit Unterfederung und einer darauf liegenden Taschenfederkernmatratze, meist ergänzt durch einen darauf liegenden Topper. Durch die Hohlräume der Federn in Box und Matratze werden diese grundsätzlich sehr gut belüftet. Leider kommt es immer wieder vor, dass die Box des Bettes durch nicht optimal geeignete Materialien geschlossen wird. So finden sich in manchen Boxspringbetten durchgehende Holzplatten oder dicke Stoffe an der Unterseite, die die notwendige Luftzirkulation verhindern. Genauso schlecht ist es für die Belüftung, wenn das Bett nur sehr flache Füße oder einen Bettkasten zum Verstauen von Bettwäsche hat. Achten Sie also beim Kauf Ihres Boxspringbettes unbedingt auf die Beschaffenheit der verschiedenen Lagen und lassen Sie sich das Innenleben genau zeigen.   Hier sind die 6 besten Tipps, um Schimmel im Bett vorzubeugen und gesund zu schlafen: Wenn Sie ein Bett haben, das nicht optimal durchlüften kann, können Sie mit ein paar einfachen Methoden versuchen, Schimmelbildung zu verhindern: Lüften Sie täglich Ihr Schlafzimmer. Ideal sind morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafengehen jeweils 10-15 Minuten. Seien Sie nicht zu ordentlich, wenn Sie morgens das Haus verlassen. Anstatt das Bett zu machen und womöglich noch eine Tagesdecke darüber zu legen, schlagen Sie lieber die Bettdecke zurück und lassen Luft an Bettwäsche und Matratze. Wenn Sie ein Bett haben, in dem die Luft nicht zirkulieren kann, sollten Sie die Matratzen von Zeit zu Zeit wenden oder sogar an der frischen Luft auslüften lassen. Wenn Sie Matratzen mit einem abnehmbaren Bezug haben, reinigen Sie diesen regelmäßig. Wenden Sie Ihren Topper alle 3 Monate und lassen Sie ihn wie die Matratze richtig auslüften. Wenn Sie möchten, können Sie Ihr Bett und die Matratze mit der Polsterdüse Ihres Staubsaugers regelmäßig von Staub befreien.  

November 2017

Kaltes Wetter? Dann kuscheln wir uns einfach länger ein!

Kennen Sie das Gefühl, dass Sie im Sommer mehr Energie haben und sich im Winter viel müder fühlen? Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass die Jahreszeiten den Schlafbedarf beeinflussen. Ihr Tagesrhythmus wird stark beeinflusst durch Ihre biologische Uhr. Diese Uhr befindet sich im Gehirn und ist verantwortlich dafür, dass man jeden Tag in etwa zur gleichen Zeit Hunger verspürt, sie kontrolliert die Körpertemperatur und lässt uns müde oder wach sein. Ihre biologische Uhr hat einen festen Rhythmus von circa 24 Stunden. Tageslicht Ihre biologische Uhr wird hauptsächlich durch das Licht gesteuert, das durch die Augen einfällt. Helles, blaues Licht verlangsamt die Produktion des Schlafhormons Melatonin und macht uns wach. Dies ist eine logische Erklärung dafür, dass wir uns im Sommer, wenn es länger hell und das Licht kräftiger ist, wacher fühlen als im Winter. Temperatur Unsere Umgebungstemperatur scheint ebenfalls Auswirkungen zu haben. Wir haben kürzlich Ergebnisse unserer Auping Better Days App mit Daten des Königlich Niederländischen Meteorologischen Instituts (KNMI) verglichen. Wenn wir die durchschnittliche Anzahl geschlafener Stunden pro Tag mit der an dem Tag herrschenden Durchschnittstemperatur vergleichen, können wir ganz eindeutig eine Verbindung erkennen: Je höher die Außentemperatur, desto weniger schlafen wir. Je kälter die Außentemperatur, desto länger schlafen wir. Eine Studie aus Afrika und Südamerika Dieses Phänomen hat auch eine kürzlich durchgeführte Studie (Yetish et al., 2016) unter indigenen Völkern in Afrika und Südamerika ergeben. Diese Menschen leben ohne jegliche Elektrizität und unterscheiden daher zwischen Tag und Nacht allein durch Tageslicht und Temperatur. Neben der Durchschnittstemperatur und der Menge an Tageslicht wurde festgehalten, wann Sie zu Bett gehen und wieder aufwachen. Die Studie ergab, dass sie im Winter bis zu eine Stunde länger schlafen als im Sommer. Die Umgebungstemperatur scheint sogar einen größeren Einfluss auf den Moment des Aufwachens zu haben als das Licht. Die Menschen wachten üblicherweise auf, bevor es draußen hell wurde, aber exakt zu dem Zeitpunkt, an dem die Temperatur begann anzusteigen. Kurz gesagt: Eine großartige Entschuldigung, um in der kalten Jahreszeit länger im Bett zu bleiben.

August 2017

Fremdschlafen

Viele Menschen erkennen nicht, warum sie in der ersten Nacht in einem fremden Bett nicht so gut schlafen. Ist vielleicht eine Mücke im Hotelzimmer? Ist das Bett zu hart? Sind die Kissen zu weich? Oder sind die Wände dünn und der Nachbar schnarcht?   Eine amerikanische Untersuchung von 2016 zeigt, dass unser Gehirn in einer fremden Umgebung nur halb schläft - dabei handelt es sich um den sogenannten "First Night Effect". Es wird vermutet, dass es sich dabei um eine Überlebenstaktik handelt. Man weiß nie so genau, was in einer fremden Umgebung passieren kann. Wenn das Gehirn wach bleibt, kann man schnell auf eventuell gefährliche Situationen reagieren. Seit Jahrtausenden ist dies in unserem Körper so programmiert.  Bei Vögeln und einigen Meerestieren zum Beispiel bleibt die eine Gehirnhälfte wach, während die andere schläft - so schützen die Tiere sich vor Gefahren.   Wenn man in den Urlaub fährt, möchte man sich natürlich entspannen. Im Vorfeld entstehen durch Reisevorbereitungen aber häufig auch Stress und Anspannung. Sie stellen fest, dass Sie Ihren Reisepass noch schnell verlängern müssen, die Katze muss zum Tiersitter, Sie haben noch niemanden, der die Blumen gießt, und so weiter. Stress und Schlaf sind keine guten Partner. Dies in Verbindung mit unregelmäßigem Schlaf sind Gründe, weshalb wir im Urlaub schlechter schlafen als zu Hause.   Tipps Um im Urlaub traumhaft zu schlafen, haben wir ein paar einfache Tipps für Sie: Nehmen Sie Ihr eigenes Kissen mit in den Urlaub. Sie haben sofort ein vertrautes Gefühl im fremden Bett. Sportler machen das übrigens auch! Nehmen Sie sich genügend Zeit zum Entspannen - Sie sind schließlich im Urlaub. Versuchen Sie, so schnell wie möglich in einen guten Tag-Nacht Rhythmus zu finden. Auch Strandspaziergänge können helfen.

Juni 2017

Schlafstörungen im Sommer – 3 wichtige Tipps gegen Müdigkeit

Endlich ist es wieder soweit: Die schönste Zeit des Jahres beginnt. Der blaue Himmel, das satte Grün der Pflanzen und die strahlende Sonne sorgen für ein allgemeines Wohlbefinden und gute Laune. Es liegt ein Hauch von Sommer in der Luft. Die steigenden Temperaturen wirken sich jedoch nicht nur positiv auf unseren Körper aus. Viele Menschen leiden insbesondere im Sommer unter Schlafstörungen. Die Ursachen für diese sind vielfältig: So lassen uns zum Beispiel schwüle Nächte, besonders actionreiche Tage oder exzessives Feiern nicht zur Ruhe kommen. Die Folge: Energielose Tage, an denen wir uns müde und abgespannt die Augen reiben und im Minutentakt gähnen. Schlafstörungen sind im Sommer weit verbreitet – doch es gibt Auswege aus der Müdigkeit. In diesem Artikel geben wir Ihnen 3 einfach umsetzbare Tipps, mit denen Sie auch im Sommer traumhaft schlafen und erholt in den Tag starten.   Schlafstörungen vorprogrammiert - Finger weg von zu viel Alkohol Sommerzeit ist Partyzeit. Ganz egal, ob Straßenfeste, Geburtstage oder Grillabende – einen Anlass gibt es so gut wie immer. Selbstverständlich sei es Ihnen gegönnt, im Kreis von Freunden und Familie jede Menge Spaß zu haben. Machen Sie sich dennoch bewusst, welche Auswirkungen allzu exzessive Partyaktivitäten auf Ihren Schlafrhythmus haben können. So hilft Alkohol Ihnen vielleicht dabei, etwas schneller einzuschlafen – für Ihren Schlafzyklus ist er jedoch Gift. Etliche Studien belegen, dass Alkohol die wichtigen REM-Schlafphasen verkürzt. Ein Mangel an REM-Schlaf beeinflusst motorische Fähigkeiten, Konzentration und Gedächtnisleistungen negativ. Wer viel Alkohol trinkt, verstärkt außerdem seinen Harndrang und fühlt sich schnell durstig, da Alkohol dem Körper Wasser entzieht. Wenn Sie also nachts nicht ständig ins Badezimmer laufen wollen, um Ihren Durst zu stillen oder auf die Toilette zu gehen, empfehlen wir Ihnen, bis zu drei Stunden vor dem Schlafengehen auf Alkohol zu verzichten. Setzen Sie stattdessen auf erfrischende Fruchtsäfte oder greifen Sie zu Kamillen-Tee mit Honig, Kokosnuss-Wasser und warmer Mandel-Milch – diese Getränke sorgen dank ihrer beruhigenden Inhaltsstoffe dafür, dass Sie tief und ungestört einschlummern.   Schon 30 Minuten reichen - treiben Sie mehr Sport Begünstigt durch das oft tolle Wetter im Sommer, steigt bei vielen Menschen die Motivation für ein Outdoor-Workout. Das trifft sich wunderbar, denn: Wer tagsüber Sport treibt, der schläft nachts auch besser. Was zunächst nach einer Binsenweisheit klingt ist inzwischen auch wissenschaftlich belegt: einer Studie der Oregon State University zufolge reichen bereits 30 Minuten leichter sportlicher Aktivität am Tag, um die Schlafqualität um 65% zu verbessern. Nutzen Sie also die perfekten Bedingungen im Sommer, um körperlich aktiv zu werden und so gleichzeitig Ihre Schlafstörungen zu bekämpfen. Wichtig hierbei: Gönnen Sie Ihrem Körper nach dem Workout – im Wachzustand – die notwendige Regeneration. Sportwissenschaftler raten dazu, anstrengende Trainingseinheiten mindestens drei Stunden vor dem Zubettgehen zu beenden. So lassen Sie Ihrem Körper ausreichend Zeit, um vor dem Schlaf langsam in den Ruhemodus zu wechseln.   Endlich nicht mehr schwitzen – setzen Sie auf optimale Luftzirkulation Draußen sinkt die Temperatur auch nach Mitternacht nicht spürbar ab, drinnen liegen Sie in Ihrem Bett und wälzen sich schwitzend hin und her. Kommt Ihnen [...]