Endlich ist es wieder soweit: Die schönste Zeit des Jahres beginnt. Der blaue Himmel, das satte Grün der Pflanzen und die strahlende Sonne sorgen für ein allgemeines Wohlbefinden und gute Laune. Es liegt ein Hauch von Sommer in der Luft.

Die steigenden Temperaturen wirken sich jedoch nicht nur positiv auf unseren Körper aus. Viele Menschen leiden insbesondere im Sommer unter Schlafstörungen. Die Ursachen für diese sind vielfältig: So lassen uns zum Beispiel schwüle Nächte, besonders actionreiche Tage oder exzessives Feiern nicht zur Ruhe kommen. Die Folge: Energielose Tage, an denen wir uns müde und abgespannt die Augen reiben und im Minutentakt gähnen.

Schlafstörungen sind im Sommer weit verbreitet – doch es gibt Auswege aus der Müdigkeit. In diesem Artikel geben wir Ihnen 3 einfach umsetzbare Tipps, mit denen Sie auch im Sommer traumhaft schlafen und erholt in den Tag starten.

 

  1. Schlafstörungen vorprogrammiert – Finger weg von zu viel Alkohol

Sommerzeit ist Partyzeit. Ganz egal, ob Straßenfeste, Geburtstage oder Grillabende – einen Anlass gibt es so gut wie immer. Selbstverständlich sei es Ihnen gegönnt, im Kreis von Freunden und Familie jede Menge Spaß zu haben. Machen Sie sich dennoch bewusst, welche Auswirkungen allzu exzessive Partyaktivitäten auf Ihren Schlafrhythmus haben können. So hilft Alkohol Ihnen vielleicht dabei, etwas schneller einzuschlafen – für Ihren Schlafzyklus ist er jedoch Gift. Etliche Studien belegen, dass Alkohol die wichtigen REM-Schlafphasen verkürzt. Ein Mangel an REM-Schlaf beeinflusst motorische Fähigkeiten, Konzentration und Gedächtnisleistungen negativ. Wer viel Alkohol trinkt, verstärkt außerdem seinen Harndrang und fühlt sich schnell durstig, da Alkohol dem Körper Wasser entzieht.

Wenn Sie also nachts nicht ständig ins Badezimmer laufen wollen, um Ihren Durst zu stillen oder auf die Toilette zu gehen, empfehlen wir Ihnen, bis zu drei Stunden vor dem Schlafengehen auf Alkohol zu verzichten. Setzen Sie stattdessen auf erfrischende Fruchtsäfte oder greifen Sie zu Kamillen-Tee mit Honig, Kokosnuss-Wasser und warmer Mandel-Milch – diese Getränke sorgen dank ihrer beruhigenden Inhaltsstoffe dafür, dass Sie tief und ungestört einschlummern.

 

  1. Schon 30 Minuten reichen – treiben Sie mehr Sport

Begünstigt durch das oft tolle Wetter im Sommer, steigt bei vielen Menschen die Motivation für ein Outdoor-Workout. Das trifft sich wunderbar, denn: Wer tagsüber Sport treibt, der schläft nachts auch besser. Was zunächst nach einer Binsenweisheit klingt ist inzwischen auch wissenschaftlich belegt: einer Studie der Oregon State University zufolge reichen bereits 30 Minuten leichter sportlicher Aktivität am Tag, um die Schlafqualität um 65% zu verbessern.

Nutzen Sie also die perfekten Bedingungen im Sommer, um körperlich aktiv zu werden und so gleichzeitig Ihre Schlafstörungen zu bekämpfen. Wichtig hierbei: Gönnen Sie Ihrem Körper nach dem Workout – im Wachzustand – die notwendige Regeneration. Sportwissenschaftler raten dazu, anstrengende Trainingseinheiten mindestens drei Stunden vor dem Zubettgehen zu beenden. So lassen Sie Ihrem Körper ausreichend Zeit, um vor dem Schlaf langsam in den Ruhemodus zu wechseln.

 

  1. Endlich nicht mehr schwitzen – setzen Sie auf optimale Luftzirkulation

Draußen sinkt die Temperatur auch nach Mitternacht nicht spürbar ab, drinnen liegen Sie in Ihrem Bett und wälzen sich schwitzend hin und her. Kommt Ihnen das bekannt vor? Kein Wunder: Insbesondere in den Sommermonaten leiden viele Menschen unter einem Bett, in dem es ganz einfach zu warm ist.

Wissenschaftliche Studien legen nahe, dass die optimale Schlaftemperatur bei ca. 18 Grad Celsius liegt. In heißen Sommernächten sollten Sie deswegen besonders darauf achten, alles für Schlaf in kühler Umgebung zu tun. Eine Möglichkeit ist es, für einen steten Luftzug in Ihrem Schlafzimmer zu sorgen, indem Sie Türen und Fenster geöffnet lassen. Falls Ihr Schlafzimmer an einer vielbefahrenen oder von Nachtschwärmern gesäumten Straße liegt, ist dieser Plan jedoch zum Scheitern verurteilt – denn auch Motorengeräusche und Stimmgewirr sind gesundheitsgefährdende Schlafkiller.

Umso wichtiger ist es, auf ein optimal durchlüftetes Bett zu setzen, das hitzebedingten Schlafstörungen keine Chance lässt.  Zusätzlich hilft ein Matratzenkern aus luftdurchlässigen Materialien (z.B. Latex) dazu bei, dass Sie auch in heißen Sommernächten nicht übermäßig ins Schwitzen geraten. Für „coolen“ Schlaf sorgen außerdem herrlich leichte Sommerbettdecken aus Entendaunen, Baumwolle oder Bambus, die speziell auf das hiesige Sommerklima abgestimmt sind.

 

Schlafstörungen Tipps – Fazit

Besonders in den heißen Monaten des Jahres machen Schlafstörungen vielen Menschen zu schaffen und trüben so die Sommerfreuden. Wie Sie in diesem Artikel erfahren haben, muss das nicht sein: Wenn Sie unsere einfach anwendbaren Tipps beherzigen und zusätzlich auf das richtige Bett und die optimal geeignete Bettdecke setzen, genießen Sie auch im Sommer traumhaft guten Schlaf.