Zu oft gestresst, ständig abgespannt und meistens müde: Auf immer mehr Menschen trifft das in unserer zunehmend hektischen Welt zu. Auch auf Sie? Kein Wunder. Denn wahrscheinlich kennen auch Sie den folgenden typischen Tagesablauf – so oder ähnlich – nur allzu gut: Morgens früh aufwachen, die Kinder zur Schule bringen, zur Arbeit gehen, die Kinder wieder abholen, nach Hause fahren, einkaufen gehen, kochen, aufräumen, zum Sport hetzen, die Kinder ins Bett bringen, Freizeit mit dem Partner oder Freunden verbringen und vor dem Schlafengehen noch „schnell“ ein paar Nachrichten auf dem Laptop checken – am nächsten Tag beginnt das Ganze dann von vorn.

Dass diese tägliche Odyssee an Ihren Kräften zehrt und Ihre Augen schwer werden lässt, liegt auf der Hand. Was aber können Sie tun gegen Müdigkeit und Abgespanntheit? Wie holen Sie das Beste aus Ihrem Schlaf, um frisch und ausgeruht in jeden neuen Tag zu starten?

Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei, optimal zu schlafen und Ihren Alltag voller Energie zu meistern:

  1. Achten Sie auf regelmäßige Schlafzeiten

Regelmäßig zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen ist ein Must-Do für guten Schlaf. Der Grund: Wenn Ihre biologische Uhr mit der normalen Uhr im Einklang ist, wirkt sich das überaus positiv auf die Erholsamkeit Ihrer Nachtruhe aus.

Ihre biologische Uhr wird hierbei vom Tageslicht reguliert. Dieses signalisiert uns Menschen seit jeher, wann es Zeit ist, aktiv zu werden und wann wir uns hinlegen und ausruhen sollten. Am besten und ruhigsten schlafen Sie, während es draußen dunkel ist – am Tag hingegen sollten Sie versuchen, so viel Sonnenlicht wie möglich zu tanken und sich deshalb vermehrt draußen aufhalten. Gehen Sie deshalb am besten immer regelmäßig zur selben (frühen) Abendzeit ins Bett und schwingen Sie sich morgens bereits beim ersten Sonnenlicht aus den Federn.

Wenn Sie es schaffen, diese Regelmäßigkeit auch am Wochenende beizubehalten, werden Sie sich schon bald erholter, fitter und einfach ausgeschlafener fühlen.

  1. Beherzigen Sie die 1 ½ Stunden Regel

In jeder Nacht durchlaufen wir mehrere Schlafzyklen – diese dauern ca. 90 Minuten und sind unterteilt in verschiedene Phasen: Leichter Schlaf, REM Schlaf, Tiefschlaf und dann wieder leichter Schlaf. Für Sie als Schlafenden ist es von entscheidender Bedeutung, in welcher dieser Phasen Sie sich beim morgendlichen Klingeln des Weckers befinden. Wachen Sie während einer Leichtschlafphase auf, wird Ihnen das Aufstehen deutlich leichter fallen als wenn Sie von Ihrem Alarm aus einer Tiefschlafphase gerissen werden.

Für Sie bedeutet das: Versuche Sie Ihren Wecker so zu stellen, dass das Alarmsignal Sie während einer Leichtschlafphase – nach z.B. 7 ½ anstatt 8 Stunden – weckt. Auf diese Weise starten Sie schneller und frischer in jeden neuen Tag.

  1. Finger weg von der Snooze Taste

Ihr Wecker klingelt gnadenlos laut, es ist noch viel zu früh und Sie schaffen es kaum, Ihre Augen zu öffnen – da hilft nur noch ein beherzter Griff zur Snooze-Taste, die Ihnen ein paar zusätzliche Minuten traumhaften Dahindösens verschafft.

Na, wiedererkannt? Dann sind auch Sie ein leidenschaftlicher „Snoozer“. Glauben Sie uns, wir verstehen das gut – und raten Ihnen trotzdem entschieden davon ab! Denn mit jedem zusätzlichen Wegnicken riskieren Sie, wieder in eine Tiefschlafphase zu rutschen und sich das Aufstehen zusätzlich zu erschweren (siehe Tipp 4).

So verführerisch die Snooze-Taste Ihnen erscheinen mag – für einen energiegeladenen Start in den Tag ist sie pures Gift. Versuchen Sie also, in der nächsten Zeit auf ihre Benutzung zu verzichten und sich stattdessen direkt nach dem ersten Alarmsignal aufrecht hinzusetzen. Wenn Sie danach schnellstmöglich Ihr Bett verlassen, wird Ihr Körper es Ihnen danken.

  1. Gönnen Sie sich die beste Matratze!

Ein gutes Bett und eine gute Matratze sind die Grundlage für guten Schlaf. Hört sich an an wie eine Werbe-Phrase? Mag sein – die Wahrheit ist es trotzdem. Denn nur ein Bett, das genau auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist, ermöglicht Ihnen optimalen Komfort und Liegequalität.

Es ist also sehr wichtig, dass Sie sich vor dem Kauf eines Boxspringbettes, Bettes oder einer Matratze intensiv und kompetent beraten lassen. Nur so können Sie zum Beispiel herausfinden, welchen Härtegrad die ideal zu Ihnen passende Matratze haben sollte und welche Spiralunterfederung am geeignetsten für Sie ist.

Insbesondere beim Kauf einer Matratze sollten Sie darauf achten, ein Modell zu wählen, dass in folgenden Kategorien überzeugen kann:

  1. Körperunterstützung: Eine gute Matratze hilft Ihrem Körper im Schlaf, indem sie ihn vom Druck seines eigenen Gewichts entlastet. Unterstützende Zonen ermöglichen so zum Beispiel, dass Ihre Schultern optimal in die Matratze einsinken und Sie traumhaft entspannten Schlaf genießen. Ein kompetenter Schlafberater kann Ihnen dabei helfen, den für Sie idealen Härtegrad zu finden.
  1. Durchlüftung: In einer schlecht durchlüfteten Matratze sammeln sich große Mengen Schweiß und Feuchtigkeit – so wird Ihr Bett zum idealen Nährboden für Keime, Milben und andere Krankheitserreger. Sie wollen das verhindern? Dann treffen Sie die richtige Entscheidung und wählen eine Matratze, die optimal durchlüftet ist und Ihnen gesunden und erholsamen Schlaf garantiert.
  1. Waschbarkeit: Ein waschbarer Bezug der Matratze hilft Ihnen dabei, diese regelmäßig reinigen zu können und in Ihrem Bett beste Hygienebedingungen zu genießen. Insbesondere wenn Sie unter Allergien oder einer besonderen Empfindlichkeit gegenüber Staub leiden, ist ein abnehmbarer und waschbarer Bezug die perfekte Lösung.

In diesem Artikel haben Sie erfahren, was Sie tun können, um das Beste aus Ihrem Schlaf zu holen. Wenn Sie weitere interessante Artikel zum Thema Schlaf suchen, sind Sie hier genau richtig!