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September 2018

5 Tipps für hygienischen Schlaf

Hygiene im Schlafzimmer ist die Grundlage für guten und erholsamen Schlaf – ein Mangel auf diesem Gebiet kann ernste gesundheitliche Folgen haben. Trotzdem schenken viele Matratzen- und Bettenhersteller diesem wichtigen Thema zu wenig Beachtung.   Wir erklären Ihnen, warum das ein schwerwiegender Fehler ist und mit welchen 5 einfachen Tricks Sie in Ihrem Schlafzimmer ideale hygienische Bedingungen schaffen können:   Während wir schlafen, schwankt unsere Körpertemperatur - von einem Tief Mitte der Nacht bis hin zu einem starken Anstieg zu Beginn der Aufwachphase. Die Folge: Wir schwitzen. Ein Schlafender verliert pro Nacht etwa einen halben Liter Flüssigkeit. Auf ein Jahr hochgerechnet ergibt das eine Menge von gut 180 Litern – genug, um eine mittelgroße Badewanne zu füllen.   Das Problem: Nur ein Teil dieser Flüssigkeit wird über die Bettdecke an die Raumluft abgegeben - eine große Menge der Feuchtigkeit gelangt Nacht für Nacht in die Matratze. In vielen Fällen leitet diese Ablagerung von Nässe eine folgenreiche Kettenreaktion ein – die die Gesundheit des Schlafenden massiv beeinträchtigen kann: Sammelt sich über einen längeren Zeitraum Feuchtigkeit in der Matratze, entstehen Stockflecken. Diese bilden den idealen Nährboden für einen Schimmelpilz (Aspergillus niger), der eine besondere Fähigkeit besitzt: Er kann die im Stoff befindlichen Hautschuppen, die ein Schlafender im Laufe der Nacht zwangsläufig verliert, aufspalten – und diese somit in mundegerechte Happen für hungrige Hausstaubmilben zerstückeln. Diese lauern in der Matratze und sind für viele Menschen die Ursache von Allergien und sogar chronischen Leiden wie Asthma. Die Population von Hausstaubmilben kann unter den für diese optimalen Bedingungen auf bis zu 2 Millionen mikroskopisch kleine Parasiten anwachsen.   Es liegt auf der Hand: Schlechte hygienische Bedingungen im Schlafzimmer/Bett können ernste Folgen haben und gesundheitliche Probleme verursachen. Trotzdem sollten Sie nicht in Panik verfallen – wenn Sie die folgenden 5 einfachen Ratschläge befolgen, lassen Sie Feuchtigkeit, Milben und Co. keine Chance.   Hier sind die 5 besten Tipps, um unter idealen hygienischen Bedingungen gesunden und erholsamen Schlaf zu genießen: 1. Wechseln Sie regelmäßig die Bettbezüge Was auf den ersten Blick logisch erscheint, ist in vielen Schlafzimmern leider keine Selbstverständlichkeit. Das ist ärgerlich – denn bereits ein Wechsel der Bettwäsche im Zwei-Wochen-Rhythmus reicht aus, um Schweißablagerungen, Hautschuppen und Milben den Garaus zu machen. Waschen Sie die ausgewechselte Bettwäsche stets bei 60°C - ab dieser Temperatur werden Hausstaubmilben effizient entfernt und der Bezug von allen Allergenen befreit.   2. Lassen Sie Ihre Bettwäsche durchschnaufen Ihre Bettbezüge stecken in der Waschmaschine? Wunderbar, nutzen Sie die Zeit: Gönnen Sie Ihren Kissen und Bettdecken auf Balkon oder Fensterbrett ein wenig Frischluft – und genießen Sie die dadurch entstehende Frische und den guten Duft.   3. Bleiben sie „cool“ Hausstaubmilben fühlen sich in einem warmen und feuchten Klima am wohlsten. Kälte schreckt die Spinnentiere hingegen ab. Halten Sie Ihr Schlafzimmer daher durchgängig kühl und trocken. Eine Raumtemperatur von weniger als 20°C bei einer Luftfeuchtigkeit unter 60% halten Experten hierbei für ideal.   4. Sagen Sie „Ja“ zu abnehmbaren Matratzenbezügen Abnehmbare und waschbare Matratzenbezüge stellen sicher, dass Ihre Matratze sauber und frisch bleibt. [...]

März 2018

Schimmel auf der Matratze verhindern

Wer einmal unter Schimmelbefall im Schlafzimmer gelitten und mühsam Stockflecken bekämpft hat oder unter Umständen sogar die Matratze wegschmeißen musste, möchte ein erneutes Aufkeimen dieses Ärgernis um jeden Preis verhindern. Doch wie entsteht eigentlich Schimmel auf der Matratze? Die Hauptursache ist, um es kurz und knapp zu machen: Feuchtigkeit! Ein Teil davon wird über den Atem an die Raumluft abgegeben. Hinzu kommt, dass wir während des Schlafs jede Nacht etwa einen halben Liter Flüssigkeit verlieren. Der Schweiß sickert durch den Pyjama Nacht für Nacht in die Matratze. Wenn sich über einen langen Zeitraum die Feuchtigkeit im Bett sammelt, entsteht Schimmel. ? Mattresses of Berlin sammelt auf Instagram Bilder von lieblos ausrangierten Matratzen. Und hat am 09.06.2017 den ersten World Mattress Day ins Leben gerufen, um die ausrangierten Schätze ein wenig mehr zu ehren. Wie kann die Ablagerung von Feuchtigkeit verhindert werden? Eine gute Luftzirkulation ist das A und O. Bettgestell, Matratze und Lattenrost sollten eine beständige Durchlüftung zulassen. Dementsprechend werden wir häufig gefragt, ob Boxspringbetten auf Grund ihres geschlossenen Systems besonders anfällig für Schimmel sind. Ein echtes Boxspringbett besteht aus einer Box mit Unterfederung und einer darauf liegenden Taschenfederkernmatratze, meist ergänzt durch einen darauf liegenden Topper. Durch die Hohlräume der Federn in Box und Matratze werden diese grundsätzlich sehr gut belüftet. Leider kommt es immer wieder vor, dass die Box des Bettes durch nicht optimal geeignete Materialien geschlossen wird. So finden sich in manchen Boxspringbetten durchgehende Holzplatten oder dicke Stoffe an der Unterseite, die die notwendige Luftzirkulation verhindern. Genauso schlecht ist es für die Belüftung, wenn das Bett nur sehr flache Füße oder einen Bettkasten zum Verstauen von Bettwäsche hat. Achten Sie also beim Kauf Ihres Boxspringbettes unbedingt auf die Beschaffenheit der verschiedenen Lagen und lassen Sie sich das Innenleben genau zeigen.   Hier sind die 6 besten Tipps, um Schimmel im Bett vorzubeugen und gesund zu schlafen: Wenn Sie ein Bett haben, das nicht optimal durchlüften kann, können Sie mit ein paar einfachen Methoden versuchen, Schimmelbildung zu verhindern: Lüften Sie täglich Ihr Schlafzimmer. Ideal sind morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafengehen jeweils 10-15 Minuten. Seien Sie nicht zu ordentlich, wenn Sie morgens das Haus verlassen. Anstatt das Bett zu machen und womöglich noch eine Tagesdecke darüber zu legen, schlagen Sie lieber die Bettdecke zurück und lassen Luft an Bettwäsche und Matratze. Wenn Sie ein Bett haben, in dem die Luft nicht zirkulieren kann, sollten Sie die Matratzen von Zeit zu Zeit wenden oder sogar an der frischen Luft auslüften lassen. Wenn Sie Matratzen mit einem abnehmbaren Bezug haben, reinigen Sie diesen regelmäßig. Wenden Sie Ihren Topper alle 3 Monate und lassen Sie ihn wie die Matratze richtig auslüften. Wenn Sie möchten, können Sie Ihr Bett und die Matratze mit der Polsterdüse Ihres Staubsaugers regelmäßig von Staub befreien.  

Januar 2018

Schlank im Schlaf

Lebkuchen, Marzipan, Christstollen und üppige Weihnachtsessen – es war einfach alles unglaublich lecker. Aber jetzt ist es an der Zeit, sich von den angefutterten Kilos zu verabschieden!   Weniger Schlaf, mehr Gewicht Jeder weiß, dass Bewegung und eine ausgewogene Ernährung wichtig für unsere Gesundheit und ausschlaggebend für unser Körpergewicht sind. Aber wussten Sie schon, dass Schlaf auch dazu zählt? Einfacher geht es ja wohl nicht. Vor allem jetzt bei dem kalten Wetter sollte es nicht besonders schwer fallen, sich etwas länger als sonst unter die warme Decke zu verkriechen. Untersuchungen aus den USA (Spaeth et al. 2013) zeigen, dass Menschen, die innerhalb einer Woche weniger geschlafen haben, bis zu einem Kilo an Körpergewicht zunehmen im Vergleich zu einer Gruppe Menschen, die mehr geschlafen hat. Je weniger Sie schlafen, desto mehr Essen Sie Eigentlich eine ganz einfache Erklärung: wer länger wach ist, hat mehr Zeit zum Essen. Vor allem abends gönnt man sich nach dem Abendessen gerne noch den ein oder anderen Snack in Form von Chips, Nüssen, Schokolode oder Eiscreme. Lecker – aber für den Körper nicht notwendig.   Wenig Schlaf, stärkeres Hungergefühl Eine andere Ursache für die Gewichtszunahme bei wenig Schlaf ist, dass der Körper das Gefühl des Energiemangels kompensieren möchte, indem er die Kalorienzufuhr erhöht. Eine im Jahr 2016 durchgeführte Studie (Hanlon et al. 2016) zeigte diesen Zusammenhang deutlich auf. Schlafmangel verursacht ein erhöhtes Niveau an Hormonen, das Sie hungrig macht. Das bedeutet, dass Sie unbewusst und unnötig mehr essen. Schlafen Sie sich schlank Untersuchungen unter Zwillingen (Watson et al. 2012) haben gezeigt, dass es einen genetischen Zusammenhang zwischen Schlafdauer und Körpergewicht gibt. Aber die gleiche Forschung hat auch gezeigt, dass Sie einen großen Einfluss darauf haben, wie lange Sie schlafen und damit Ihr Körpergewicht.   Aber wie bei allem anderen, treffen Sie Ihre eigenen Entscheidungen selbst. Es ist das gleiche wie beim Sport, nicht jeder hat die Fähigkeit, ein Spitzensportler zu sein, aber jeder kann gesund trainieren. Auch wenn es im ersten Moment vielleicht seltsam klingt – mehr Schlaf ist also tatsächlich gut für die Figur.

Dezember 2017

Ein kurzes Nickerchen um die Batterien aufzuladen

Ein Nickerchen machen? Für kleine Kinder und ältere Menschen ist das etwas ganz Normales. Aber wie häufig machen Sie eine kleine Auszeit und schließen die Augen? Die Siesta ist ein fester Bestandteil der spanischen Kultur. Die Japaner nutzen jede Gelegenheit zum sogenannten Inemuri – was so viel bedeutet wie Schlafen in der Öffentlichkeit, während man offiziell etwas anderes tut. Hier bei uns wird dem Schlaf am Tag nicht viel Bedeutung beigemessen. Aber viele Top Athleten machen tagsüber ein kleines Nickerchen. Wir empfehlen Ihnen das gleiche! Es verbessert Ihre Kreativität und Ihre Leistungsfähigkeit. Wir haben ein paar Tipps, wie Sie das meiste aus einem Powernap herausholen können. Die Vorteile des kurzen Schlafes Sie müssen wirklich schlafen, um von den körperlichen, mentalen und emotionalen Vorteilen eines Powernaps zu profitieren. Einfach nur mal schnell hinlegen und die Augen zu machen zählt nicht. Ein richtiger Powernap kann Ihnen tatsächlich mehr Schwung für den Rest des Tages geben. Eine Untersuchung unter Fluglotsen hat gezeigt, dass die Reaktionszeit sich nach einem Powernap wesentlich verkürzt (Signal et. al. 2009). Eine weitere Untersuchung ergab, dass Sie sich durch einen Powernap besser an Dinge erinnern, die Sie gerade gelernt haben. Nach einem Powernap lässt es sich sogar leichter Jonglieren (Morita et. al., 2016). Die richtige Powernap Dauer Wir alle kennen das kleine Tief nach dem Mittagessen. Damit antwortet der Körper auf ganz natürliche Weise auf die Mahlzeit, nach der man sich etwas müde fühlt. Nutzen Sie diese Zeit für einen Powernap. Stellen Sie sicher, dass Sie sich hinlegen können. Dies ist unsere übliche Schlafposition, die ergonomisch viel besser und bequemer ist als ein Nickerchen im Sitzen. Verdunkeln Sie den Raum. So steigern Sie die Melatonin Produktion in Ihrem Körper und können schneller einschlafen. Eine kühle und ruhige Umgebung ist ebenfalls von Vorteil. Das perfekte Timing Menschen berichten häufig, dass sie sich nach einem kurzen Schlaf noch müder fühlen als zuvor. Das sollte natürlich nicht sein. Dies passiert, wenn man zum falschen Zeitpunkt aufwacht. Dazu ist es wichtig, seinen Schlafrhythmus und die Schlafphasen zu verstehen, die ungefähr eineinhalb Stunden dauern. In diesen 90 Minuten gehen Sie durch einen kompletten Schlafprozess: vom leichten Schlaf zum Tiefschlaf und die REM-Phase, auch Traumphase genannt, wieder zurück in den leichten Schlaf. Wenn Sie während einer Tiefschlafphase aufwachen kann es passieren, dass Sie sich desorientiert und energielos fühlen. Definitiv nicht der beste Zeitpunkt zum Aufwachen. Sie können dies vermeiden, indem Sie maximal 20 Minuten schlafen und so vor der Tiefschlafphase aufwachen. Wenn Sie genügend Zeit haben, bietet sich natürlich eine komplette Schlafphase von 90 Minuten an. Der Turbo Nap Trinken Sie eine Tasse Kaffee und machen Sie direkt danach einen Powernap von 15 bis 20 Minuten. Es dauert circa 20 Minuten, bis der Effekt des Koffeins sich im Körper bemerkbar macht. Wenn Sie dann aufwachen, haben Sie den doppelten Vorteil des Powernaps in Verbindung mit Koffein! Die Tipps zum Powernap in Kurzform: Essen Sie vorher eine Kleinigkeit, aber vermeiden Sie Zucker. Stellen Sie sicher, dass Sie sich hinlegen können. Wählen Sie einen dunklen, ruhigen und [...]

August 2017

5 Tipps für mehr Hygiene im Bett

Hygiene im Bett ist die Grundlage für guten und erholsamen Schlaf – ein Mangel auf diesem Gebiet kann ernste gesundheitliche Folgen haben. Trotzdem schenken viele Matratzen- und Bettenhersteller diesem wichtigen Thema zu wenig Beachtung. Auping erklärt Ihnen, warum das ein schwerwiegender Fehler ist und mit welchen 5 einfachen Tricks Sie in Ihrem Schlafzimmer ideale hygienische Bedingungen schaffen können: Während wir schlafen, schwankt unsere Körpertemperatur - von einem Tief Mitte der Nacht bis hin zu einem starken Anstieg zu Beginn der Aufwachphase. Die Folge: Wir schwitzen. Ein Schlafender verliert pro Nacht etwa einen halben Liter Flüssigkeit. Auf ein Jahr hochgerechnet ergibt das eine Menge von gut 180 Litern – genug, um eine mittelgroße Badewanne zu füllen. Das Problem: Nur ein Teil dieser Flüssigkeit wird über die Bettdecke an die Raumluft abgegeben - eine große Menge der Feuchtigkeit gelangt Nacht für Nacht in die Matratze. In vielen Fällen leitet diese Ablagerung von Nässe eine folgenreiche Kettenreaktion ein – die die Gesundheit des Schlafenden massiv beeinträchtigen kann: Sammelt sich über einen längeren Zeitraum Feuchtigkeit in der Matratze, entstehen Stockflecken. Diese bilden den idealen Nährboden für einen Schimmelpilz (Aspergillus niger), der eine besondere Fähigkeit besitzt: Er kann die im Stoff befindlichen Hautschuppen, die ein Schlafender im Laufe der Nacht zwangsläufig verliert, aufspalten – und diese somit in mundegerechte Happen für hungrige Hausstaubmilben zerstückeln. Diese lauern in der Matratze und sind für viele Menschen die Ursache von Allergien und sogar chronischen Leiden wie Asthma. Die Population von Hausstaubmilben kann unter den für diese optimalen Bedingungen auf bis zu 2 Millionen mikroskopisch kleine Parasiten anwachsen. Es liegt auf der Hand: Schlechte hygienische Bedingungen im Schlafzimmer/Bett können ernste Folgen haben und gesundheitliche Probleme verursachen. Trotzdem sollten Sie nicht in Panik verfallen – wenn Sie die folgenden 5 einfachen Ratschläge befolgen, lassen Sie Feuchtigkeit, Milben und Co. keine Chance. Hier sind die 5 besten Tipps, um für Hygiene im Bett zu sorgen und gesunden Schlaf zu genießen:   Wechseln Sie regelmäßig die Bettbezüge Was auf den ersten Blick logisch erscheint, ist in vielen Schlafzimmern leider keine Selbstverständlichkeit. Das ist ärgerlich – denn bereits ein Wechsel der Bettwäsche im Zwei-Wochen-Rhythmus reicht aus, um Schweißablagerungen, Hautschuppen und Milben den Garaus zu machen. Waschen Sie die ausgewechselte Bettwäsche stets bei 60°C - ab dieser Temperatur werden Hausstaubmilben effizient entfernt und der Bezug von allen Allergenen befreit. Noch hygienischer ist es, wenn Sie in regelmäßigen Abständen Ihre Kopfkissen und Bettdecken ebenso waschen.   Lassen Sie Ihre Bettwäsche durchschnaufen Ihre Bettbezüge stecken in der Waschmaschine? Wunderbar, nutzen Sie die Zeit: Gönnen Sie Ihren Kissen und Bettdecken auf Balkon oder Fensterbrett ein wenig Frischluft – und genießen Sie die dadurch entstehende Frische und den guten Duft.   Für mehr Hygiene im Bett: Bleiben sie „cool“ Hausstaubmilben fühlen sich in einem warmen und feuchten Klima am wohlsten. Kälte schreckt die Spinnentiere hingegen ab. Halten Sie Ihr Schlafzimmer daher durchgängig kühl und trocken. Eine Raumtemperatur von weniger als 20°C bei einer Luftfeuchtigkeit unter 60% halten Experten hierbei für ideal. Dies führt nebenbei noch dazu, dass Sie [...]

Fremdschlafen

Viele Menschen erkennen nicht, warum sie in der ersten Nacht in einem fremden Bett nicht so gut schlafen. Ist vielleicht eine Mücke im Hotelzimmer? Ist das Bett zu hart? Sind die Kissen zu weich? Oder sind die Wände dünn und der Nachbar schnarcht?   Eine amerikanische Untersuchung von 2016 zeigt, dass unser Gehirn in einer fremden Umgebung nur halb schläft - dabei handelt es sich um den sogenannten "First Night Effect". Es wird vermutet, dass es sich dabei um eine Überlebenstaktik handelt. Man weiß nie so genau, was in einer fremden Umgebung passieren kann. Wenn das Gehirn wach bleibt, kann man schnell auf eventuell gefährliche Situationen reagieren. Seit Jahrtausenden ist dies in unserem Körper so programmiert.  Bei Vögeln und einigen Meerestieren zum Beispiel bleibt die eine Gehirnhälfte wach, während die andere schläft - so schützen die Tiere sich vor Gefahren.   Wenn man in den Urlaub fährt, möchte man sich natürlich entspannen. Im Vorfeld entstehen durch Reisevorbereitungen aber häufig auch Stress und Anspannung. Sie stellen fest, dass Sie Ihren Reisepass noch schnell verlängern müssen, die Katze muss zum Tiersitter, Sie haben noch niemanden, der die Blumen gießt, und so weiter. Stress und Schlaf sind keine guten Partner. Dies in Verbindung mit unregelmäßigem Schlaf sind Gründe, weshalb wir im Urlaub schlechter schlafen als zu Hause.   Tipps Um im Urlaub traumhaft zu schlafen, haben wir ein paar einfache Tipps für Sie: Nehmen Sie Ihr eigenes Kissen mit in den Urlaub. Sie haben sofort ein vertrautes Gefühl im fremden Bett. Sportler machen das übrigens auch! Nehmen Sie sich genügend Zeit zum Entspannen - Sie sind schließlich im Urlaub. Versuchen Sie, so schnell wie möglich in einen guten Tag-Nacht Rhythmus zu finden. Auch Strandspaziergänge können helfen.

Juni 2017

Schlafstörungen im Sommer – 3 wichtige Tipps gegen Müdigkeit

Endlich ist es wieder soweit: Die schönste Zeit des Jahres beginnt. Der blaue Himmel, das satte Grün der Pflanzen und die strahlende Sonne sorgen für ein allgemeines Wohlbefinden und gute Laune. Es liegt ein Hauch von Sommer in der Luft. Die steigenden Temperaturen wirken sich jedoch nicht nur positiv auf unseren Körper aus. Viele Menschen leiden insbesondere im Sommer unter Schlafstörungen. Die Ursachen für diese sind vielfältig: So lassen uns zum Beispiel schwüle Nächte, besonders actionreiche Tage oder exzessives Feiern nicht zur Ruhe kommen. Die Folge: Energielose Tage, an denen wir uns müde und abgespannt die Augen reiben und im Minutentakt gähnen. Schlafstörungen sind im Sommer weit verbreitet – doch es gibt Auswege aus der Müdigkeit. In diesem Artikel geben wir Ihnen 3 einfach umsetzbare Tipps, mit denen Sie auch im Sommer traumhaft schlafen und erholt in den Tag starten.   Schlafstörungen vorprogrammiert - Finger weg von zu viel Alkohol Sommerzeit ist Partyzeit. Ganz egal, ob Straßenfeste, Geburtstage oder Grillabende – einen Anlass gibt es so gut wie immer. Selbstverständlich sei es Ihnen gegönnt, im Kreis von Freunden und Familie jede Menge Spaß zu haben. Machen Sie sich dennoch bewusst, welche Auswirkungen allzu exzessive Partyaktivitäten auf Ihren Schlafrhythmus haben können. So hilft Alkohol Ihnen vielleicht dabei, etwas schneller einzuschlafen – für Ihren Schlafzyklus ist er jedoch Gift. Etliche Studien belegen, dass Alkohol die wichtigen REM-Schlafphasen verkürzt. Ein Mangel an REM-Schlaf beeinflusst motorische Fähigkeiten, Konzentration und Gedächtnisleistungen negativ. Wer viel Alkohol trinkt, verstärkt außerdem seinen Harndrang und fühlt sich schnell durstig, da Alkohol dem Körper Wasser entzieht. Wenn Sie also nachts nicht ständig ins Badezimmer laufen wollen, um Ihren Durst zu stillen oder auf die Toilette zu gehen, empfehlen wir Ihnen, bis zu drei Stunden vor dem Schlafengehen auf Alkohol zu verzichten. Setzen Sie stattdessen auf erfrischende Fruchtsäfte oder greifen Sie zu Kamillen-Tee mit Honig, Kokosnuss-Wasser und warmer Mandel-Milch – diese Getränke sorgen dank ihrer beruhigenden Inhaltsstoffe dafür, dass Sie tief und ungestört einschlummern.   Schon 30 Minuten reichen - treiben Sie mehr Sport Begünstigt durch das oft tolle Wetter im Sommer, steigt bei vielen Menschen die Motivation für ein Outdoor-Workout. Das trifft sich wunderbar, denn: Wer tagsüber Sport treibt, der schläft nachts auch besser. Was zunächst nach einer Binsenweisheit klingt ist inzwischen auch wissenschaftlich belegt: einer Studie der Oregon State University zufolge reichen bereits 30 Minuten leichter sportlicher Aktivität am Tag, um die Schlafqualität um 65% zu verbessern. Nutzen Sie also die perfekten Bedingungen im Sommer, um körperlich aktiv zu werden und so gleichzeitig Ihre Schlafstörungen zu bekämpfen. Wichtig hierbei: Gönnen Sie Ihrem Körper nach dem Workout – im Wachzustand – die notwendige Regeneration. Sportwissenschaftler raten dazu, anstrengende Trainingseinheiten mindestens drei Stunden vor dem Zubettgehen zu beenden. So lassen Sie Ihrem Körper ausreichend Zeit, um vor dem Schlaf langsam in den Ruhemodus zu wechseln.   Endlich nicht mehr schwitzen – setzen Sie auf optimale Luftzirkulation Draußen sinkt die Temperatur auch nach Mitternacht nicht spürbar ab, drinnen liegen Sie in Ihrem Bett und wälzen sich schwitzend hin und her. Kommt Ihnen [...]

Jetlag vermeiden – 5 Tipps gegen Reisemüdigkeit

Sommerzeit ist Reisezeit – bestimmt freuen auch Sie sich schon darauf, demnächst am Strand, in den Bergen oder in einer faszinierenden Metropole mal wieder so richtig zu entspannen. Bei Reisen in Länder, die in einer anderen Zeitzone liegen, trübt jedoch oft der sogenannte Jetlag die Urlaubsfreude. Anstatt voller Energie den Urlaubsort zu erkunden, fühlen sich vom Jetlag betroffene Reisende nach der Ankunft oft tagelang müde und abgespannt. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, was Jetlag bedeutet, welche Auswirkungen dieser auf Körper und Geist hat und mit welchen Tipps Sie die heftigsten Auswirkungen von Jetlag vermeiden. Jetlag - Was ist das? Prinzipiell bedeutet Jetlag: Der Biorhythmus Ihres Körpers ist sauer auf Sie! Ihre biologische Uhr wird von einem Areal in Ihrem Gehirn gesteuert und sorgt zum Beispiel dafür, dass Sie jeden Tag in etwa zur gleichen Zeit Hunger haben. Auch Ihr Schlaf-Wach-Rhythmus wird von Ihrer biologischen Uhr gesteuert - so ist diese der Grund dafür, dass Sie sich vormittags energiegeladen fühlen und in den Abendstunden zusehends müder werden. Ihre biologische Uhr hat einen festgelegten Rhythmus, der sich in etwa im 24-Stunden-Takt wiederholt. Wenn Sie nun eine Reise in ein Land in einer anderen Zeitzone unternehmen, werden Sie feststellen, dass Sie oft große Probleme damit haben, während des Tages wach zu bleiben und sich nachts dafür unruhig in Ihrem Bett herumwälzen. Auch plötzliche Hungerattacken zu völlig unpassenden Zeiten können auftreten und Ihr Wohlbefinden einschränken. Der Grund dafür ist das unter dem Begriff ‚Jetlag’ zusammengefasste Phänomen. Denn während es ganz einfach ist, Ihre Armbanduhr für einen Trip in ferne Länder umzustellen, reagiert Ihre innere Uhr deutlich träger und zeitversetzter. Mindestens einen Tag dauert es so etwa, bis wir uns an eine Zeitumstellung von nur einer(!) Stunde gewöhnt haben. Der ‚Jetlag’ trifft alle Reisenden – und ist doch kein Grund zum Verzweifeln. Mit ein paar einfach umsetzbaren Tipps sollte es Ihnen gelingen, zumindest die größten Beschwerden zu mildern und schnell wieder fit in den Tag zu starten. So besiegen Sie den Jetlag - 5 Tipps 1. Starten Sie ausgeruht in den Urlaub Jetlag führt in den meisten Fällen dazu, dass Sie nachts nur schlecht einschlafen können und am nächsten Morgen dementsprechend erschöpft aufwachen. Bereiten Sie sich auf dieses vorhersehbare Schlafdefizit vor und treten Sie Ihre Reise ausgeruht und erholt an, um von Ihren Energiereserven zehren zu können. 2. Bereiten Sie Ihre biologische Uhr vor Wie Sie in diesem Artikel erfahren haben, folgt ihre biologische Uhr einem festgelegten Rhythmus und stellt sich nur langsam auf veränderte Situationen ein. Bereiten Sie sich deshalb schon im Vorfeld Ihrer Reise schrittweise auf die neue Zeitzone vor. Konkret bedeutet das: Wenn Sie in Richtung Osten reisen, sollten Sie ein wenig früher zu Bett gehen und aufstehen. Wenn Sie in Richtung Westen reisen, sollten Sie Ihren Schlaf-Wach-Rhythmus entsprechend nach hinten verschieben. So helfen Sie ihrer biologischen Uhr, sich langsam auf die veränderten Bedingungen am Reiseziel einzustellen – der Jetlag wird dadurch abgemildert.  3. Passen Sie sich schnell an Am Reiseziel angekommen fühlen Sie sich hundemüde, obwohl es wegen der veränderten [...]

Mai 2017

Besser Schlafen: Mit diesen 4 Tipps und der richtigen Matratze

Zu oft gestresst, ständig abgespannt und meistens müde: Auf immer mehr Menschen trifft das in unserer zunehmend hektischen Welt zu. Auch auf Sie? Kein Wunder. Denn wahrscheinlich kennen auch Sie den folgenden typischen Tagesablauf – so oder ähnlich – nur allzu gut: Morgens früh aufwachen, die Kinder zur Schule bringen, zur Arbeit gehen, die Kinder wieder abholen, nach Hause fahren, einkaufen gehen, kochen, aufräumen, zum Sport hetzen, die Kinder ins Bett bringen, Freizeit mit dem Partner oder Freunden verbringen und vor dem Schlafengehen noch „schnell“ ein paar Nachrichten auf dem Laptop checken - am nächsten Tag beginnt das Ganze dann von vorn. Dass diese tägliche Odyssee an Ihren Kräften zehrt und Ihre Augen schwer werden lässt, liegt auf der Hand. Was aber können Sie tun gegen Müdigkeit und Abgespanntheit? Wie holen Sie das Beste aus Ihrem Schlaf, um frisch und ausgeruht in jeden neuen Tag zu starten? Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei, optimal zu schlafen und Ihren Alltag voller Energie zu meistern: Achten Sie auf regelmäßige Schlafzeiten Regelmäßig zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen ist ein Must-Do für guten Schlaf. Der Grund: Wenn Ihre biologische Uhr mit der normalen Uhr im Einklang ist, wirkt sich das überaus positiv auf die Erholsamkeit Ihrer Nachtruhe aus. Ihre biologische Uhr wird hierbei vom Tageslicht reguliert. Dieses signalisiert uns Menschen seit jeher, wann es Zeit ist, aktiv zu werden und wann wir uns hinlegen und ausruhen sollten. Am besten und ruhigsten schlafen Sie, während es draußen dunkel ist – am Tag hingegen sollten Sie versuchen, so viel Sonnenlicht wie möglich zu tanken und sich deshalb vermehrt draußen aufhalten. Gehen Sie deshalb am besten immer regelmäßig zur selben (frühen) Abendzeit ins Bett und schwingen Sie sich morgens bereits beim ersten Sonnenlicht aus den Federn. Wenn Sie es schaffen, diese Regelmäßigkeit auch am Wochenende beizubehalten, werden Sie sich schon bald erholter, fitter und einfach ausgeschlafener fühlen. Beherzigen Sie die 1 ½ Stunden Regel In jeder Nacht durchlaufen wir mehrere Schlafzyklen – diese dauern ca. 90 Minuten und sind unterteilt in verschiedene Phasen: Leichter Schlaf, REM Schlaf, Tiefschlaf und dann wieder leichter Schlaf. Für Sie als Schlafenden ist es von entscheidender Bedeutung, in welcher dieser Phasen Sie sich beim morgendlichen Klingeln des Weckers befinden. Wachen Sie während einer Leichtschlafphase auf, wird Ihnen das Aufstehen deutlich leichter fallen als wenn Sie von Ihrem Alarm aus einer Tiefschlafphase gerissen werden. Für Sie bedeutet das: Versuche Sie Ihren Wecker so zu stellen, dass das Alarmsignal Sie während einer Leichtschlafphase – nach z.B. 7 ½ anstatt 8 Stunden – weckt. Auf diese Weise starten Sie schneller und frischer in jeden neuen Tag. Finger weg von der Snooze Taste Ihr Wecker klingelt gnadenlos laut, es ist noch viel zu früh und Sie schaffen es kaum, Ihre Augen zu öffnen – da hilft nur noch ein beherzter Griff zur Snooze-Taste, die Ihnen ein paar zusätzliche Minuten traumhaften Dahindösens verschafft. Na, wiedererkannt? Dann sind auch Sie ein leidenschaftlicher „Snoozer“. Glauben Sie uns, wir verstehen das gut – und raten Ihnen [...]

März 2017

Tipps zur Zeitumstellung – Sagen Sie „Nein“ zu Müdigkeit!

In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden um 3.00 Uhr die Uhren eine Stunde vorgestellt – die Zeitumstellung „raubt“ Ihnen somit eine wertvolle Stunde Ihrer Nachtruhe. Müdigkeit, Schlafstörungen und schlechte Laune sind die Folge dieses Eingriffs in den natürlichen Biorhythmus des Menschen. Wie Sie verhindern können, dass die Zeitumstellung Sie völlig aus der Bahn wirft, verraten wir in diesem Artikel. […]