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Dezember 2017

Ein kurzes Nickerchen um die Batterien aufzuladen

Ein Nickerchen machen? Für kleine Kinder und ältere Menschen ist das etwas ganz Normales. Aber wie häufig machen Sie eine kleine Auszeit und schließen die Augen? Die Siesta ist ein fester Bestandteil der spanischen Kultur. Die Japaner nutzen jede Gelegenheit zum sogenannten Inemuri – was so viel bedeutet wie Schlafen in der Öffentlichkeit, während man offiziell etwas anderes tut. Hier bei uns wird dem Schlaf am Tag nicht viel Bedeutung beigemessen. Aber viele Top Athleten machen tagsüber ein kleines Nickerchen. Wir empfehlen Ihnen das gleiche! Es verbessert Ihre Kreativität und Ihre Leistungsfähigkeit. Wir haben ein paar Tipps, wie Sie das meiste aus einem Powernap herausholen können. Die Vorteile des kurzen Schlafes Sie müssen wirklich schlafen, um von den körperlichen, mentalen und emotionalen Vorteilen eines Powernaps zu profitieren. Einfach nur mal schnell hinlegen und die Augen zu machen zählt nicht. Ein richtiger Powernap kann Ihnen tatsächlich mehr Schwung für den Rest des Tages geben. Eine Untersuchung unter Fluglotsen hat gezeigt, dass die Reaktionszeit sich nach einem Powernap wesentlich verkürzt (Signal et. al. 2009). Eine weitere Untersuchung ergab, dass Sie sich durch einen Powernap besser an Dinge erinnern, die Sie gerade gelernt haben. Nach einem Powernap lässt es sich sogar leichter Jonglieren (Morita et. al., 2016). Die richtige Powernap Dauer Wir alle kennen das kleine Tief nach dem Mittagessen. Damit antwortet der Körper auf ganz natürliche Weise auf die Mahlzeit, nach der man sich etwas müde fühlt. Nutzen Sie diese Zeit für einen Powernap. Stellen Sie sicher, dass Sie sich hinlegen können. Dies ist unsere übliche Schlafposition, die ergonomisch viel besser und bequemer ist als ein Nickerchen im Sitzen. Verdunkeln Sie den Raum. So steigern Sie die Melatonin Produktion in Ihrem Körper und können schneller einschlafen. Eine kühle und ruhige Umgebung ist ebenfalls von Vorteil. Das perfekte Timing Menschen berichten häufig, dass sie sich nach einem kurzen Schlaf noch müder fühlen als zuvor. Das sollte natürlich nicht sein. Dies passiert, wenn man zum falschen Zeitpunkt aufwacht. Dazu ist es wichtig, seinen Schlafrhythmus und die Schlafphasen zu verstehen, die ungefähr eineinhalb Stunden dauern. In diesen 90 Minuten gehen Sie durch einen kompletten Schlafprozess: vom leichten Schlaf zum Tiefschlaf und die REM-Phase, auch Traumphase genannt, wieder zurück in den leichten Schlaf. Wenn Sie während einer Tiefschlafphase aufwachen kann es passieren, dass Sie sich desorientiert und energielos fühlen. Definitiv nicht der beste Zeitpunkt zum Aufwachen. Sie können dies vermeiden, indem Sie maximal 20 Minuten schlafen und so vor der Tiefschlafphase aufwachen. Wenn Sie genügend Zeit haben, bietet sich natürlich eine komplette Schlafphase von 90 Minuten an. Der Turbo Nap Trinken Sie eine Tasse Kaffee und machen Sie direkt danach einen Powernap von 15 bis 20 Minuten. Es dauert circa 20 Minuten, bis der Effekt des Koffeins sich im Körper bemerkbar macht. Wenn Sie dann aufwachen, haben Sie den doppelten Vorteil des Powernaps in Verbindung mit Koffein! Die Tipps zum Powernap in Kurzform: Essen Sie vorher eine Kleinigkeit, aber vermeiden Sie Zucker. Stellen Sie sicher, dass Sie sich hinlegen können. Wählen Sie einen dunklen, ruhigen und [...]

Januar 2017

Designer Jean-Marie Massaud

Jean-Marie Massaud, geb. 1966 in Toulouse, Frankreich, besuchte die Designhochschule „Les Ateliers“, Ecole Nationale Supérieure de Création Industrielle in Paris. Durch seine Zusammenarbeit mit Marc Berthier und seine Arbeit in der Städteplanung begann er, Architektur und Design gemeinsam zu betrachten. […]