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Über Bettina Filizli

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November 2018

„Eine für alle“ oder doch jedem das Seine?

One-fits-all Matratzen: Gute Sache oder gutes Marketing? Seit einigen Jahren gibt es geradezu eine Schwemme von Matratzenherstellern, die nur ein einziges Produkt herstellen und dieses nur online vertreiben. Diese eine Matratze soll für fast jeden Menschen traumhafte Nächte bieten. Für viele Käufer ist sicherlich die fast immer angebotene Geld-zurück-Garantie ausschlaggebend, die ein Probeschlafen von bis zu 100 Tagen ermöglicht. Ein weiterer Vorteil: man muss sich nicht tagelang durch Matratzen- und Möbelgeschäfte kämpfen, um das passende Nachtlager zu finden. Die beste getestete Matratze Spätestens als die Stiftung Warentest 2015 die wirklich günstige Bodyguard Anti-Kartell-Matratze von Bett1 als beste getestete Matratze auszeichnete, war den „One fits all“ Matratzen der Weg in die Schlafzimmer geebnet. Seitdem streiten sich Hersteller, Käufer, der Fachverband der Matratzen-Industrie und die Stiftung Warentest darüber, ob denn wirklich eine einzige Matratze für jeden Körper mit all seinen Eigenheiten geeignet sein kann. Die Stiftung Warentest eckte in den letzten Jahren mit einigen Tests an, und als Verbraucher sollte man die Ergebnisse auch gerne hinterfragen. So ergab zum Beispiel ein Testergebnis von Boxspringbetten aus 2016 im besten Fall die Gesamtnote „befriedigend“. Grund dafür war, dass fast alle getesteten Modelle nur ein „mangelhaft“ für Deklaration und Werbung erhielten. Nach Meinung der Tester lag häufig eine fehlerhafte Deklaration der Festigkeit der Matratzen vor. Demnach sei eine Matratze auf zum Beispiel einem regulären Lattenrost als fest zu bezeichnen, auf dem Boxspringbett dann aber als medium oder gar soft zu deklarieren. Dabei sind die Begrifflichkeiten „fest“ oder „soft“ gar nicht genormt und dürfen daher eigentlich nicht als fehlerhaft bewertet werden. Im Oktober 2018 testete die Stiftung Warentest übrigens erneut Matratzen – aber nur Modelle, die in Tests der vergangenen zehn Jahre bereits als beste bewertet wurden. Testsieger wurde erneut die „Bodyguard Anti-Kartell-Matratze“ von Bett1.   Die Qual der Wahl Grundsätzlich ist nichts gegen eine sogenannte „One fits all“ Matratze einzuwenden, wenn man selbst gut darauf schläft. Wer nach einer langfristigen Alternative zur bisherigen Matratze sucht, sollte sich vielleicht die Mühe machen und in einem Fachgeschäft auf verschiedenen Modellen probeliegen. Denn eigentlich merkt man erst im Vergleich, welche Festigkeit und welches Material wirklich für einen selber geeignet ist. Die Einheitsmatratzen bestehen meist aus Schaumstoff, und vielleicht sind Alternativen mit Federkern oder aus Latex besser für Sie geeignet. Die Bewertung der Liegequalität ist natürlich auch ein wenig davon abhängig, wie und worauf man vorher geschlafen hat. Aus eigener Erfahrung können wir sagen: wenn man jahrelang viel zu hart gelegen hat, kommt einem eine wesentlich softere Matratze natürlich erst mal ziemlich weich vor. Das muss aber nicht schlecht sein, im Gegenteil. Nur auf einer weicheren Matratze können Schulter- und Hüftpartie bei Seitenschläfern einsinken, so dass die Wirbelsäule gerade gelagert wird. Bei onmeda und allnatura haben wir interessante Artikel zum Thema gefunden. Fazit So vielfältig wie unsere Körper und das Matratzenangebot sind die Meinungen zum Matratzenkauf. Ob nun die „beste getestete Matratze“ auch die beste für Sie ist, müssen Sie am Ende selbst bewerten. Wir freuen uns über Feedback zum Thema!

Oktober 2018

Sommerzeit – Winterzeit

Zeitumstellung - sinnvoll oder lästig? Man kann die Uhr danach stellen: Zwei Mal jedes Jahr beginnen die Diskussion über Sinn oder Sinnlosigkeit der Sommer- und Winterzeit. Zum ersten Mal seit des letzten Starts der deutschen Sommerzeit 1980 hat die EU-Kommission nun in einer Online-Befragung abstimmen lassen, ob die Zeitumstellung abgeschafft werden soll. Die Mehrheit stimmte dafür. Man konnte auch angeben, ob man für eine dauerhafte Winter- oder Sommerzeit ist. Nun überprüfen Experten die Nachteile der Zeitumstellung – bis wann Ergebnisse vorliegen, ist nicht bekannt. Sicher ist: am 28. Oktober 2018 werden die Uhren eine Stunde zurück auf Winterzeit gestellt. Eingeführt wurde die Sommerzeit erstmals 1916 mit dem Gedanken, das Optimum an nutzbarer Tageszeit zu gewinnen. „Daylight Saving Time“ hieß es daher auch ursprünglich. Laut Bundesumweltamt spart man in der Tat während der Sommerzeit abends Licht. Dafür wird in den kalten Monaten März, April und Oktober morgens mehr geheizt, so dass der Energieverbrauch nicht wirklich sinkt. Der Biorythmus gerät durcheinander Neben ökonomischen Auswirkungen hat die Zeitumstellung aber auch Einfluß auf unseren Biorythmus. Grundsätzlich lässt sich die Umstellung, die 4 bis 14 Tage dauern kann, mit einem Mini-Jetlag vergleichen. Bis sich Körper und Zeit wieder aufeinander eingespielt haben, kann es verstärkt zu Müdigkeit, Schlafstörungen, depressiven Verstimmungen, Konzentrationsschwächen oder sogar Verdauungsproblemen kommen. Diese Problematik tritt allerdings verstärkt bei der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit auf, da uns hier eine Stunde weggenommen wird. Auf der anderen Seite hat das längere Tageslicht im Sommer positive Effektive auf die Gesundheit, da mehr Aktivitäten im Freien betrieben werden können. Detaillierte Informationen über die gesundheitlichen Auswirkungen finden Sie hier.

SmartSleep von Philips soll Schlaf effektiver machen

Guter Schlaf gewinnt immer mehr an Bedeutung. Gefühlt wird die freie Zeit immer weniger, und der Schlaf kommt dadurch häufig zu kurz. Dies hat Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unsere Stimmungslage. Um den Schlaf effektiver zu machen, hat Philips ein neues Gerät entwickelt, das auf der diesjährigen IFA vorgestellt wurde: SmartSleep. Mit Hilfe eines Kopfbands, das beim Schlafen getragen wird, soll der Schlaf nicht nur getrackt, sondern aktiv verbessert werden - trotz gleich langer (oder kurzer) Schlafzeit. Sensoren im Kopfband sollen Tiefschlafphasen erkennen und die sogenannten Deltawellen, die durch bestimmte Töne beeinflussbar sind, verstärken. Dadurch soll die Tiefschlafphase effektiver werden, man wacht erholter auf. Tracking über App Die dazugehörige SleepMapper App, die mit dem Kopfband synchronisiert werden kann, trackt die Schlafdaten und wertet Sie aus. Wir sind gespannt auf den Launch und erste Nutzererfahrungen dieses Produktes, das ab Anfang 2019 für circa € 450 erhältlich sein wird. Alle Infos dazu gibt es auf der Website von Philips.

September 2018

Schaumstoffmatratzen – was sind die Unterschiede?

Schaumstoff, Federkern oder Latex – wo liegt der Unterschied und welche Matratze passt zu mir? Wie unterscheiden sich die Matratzenmaterialien? Da es sowohl bei den Schaumstoffmatratzen als auch bei den Federkernmatratzen jeweils so viele Unterschiede gibt, fangen wir heute mit den Schaumstoffmatratzen an. Latex, Kaltschaum, Komfortschaum, Viscoschaum, Memoryschaum, Gelschaum... Materialbezeichnungen gibt es viele. In der Regel bestehen Schaumstoffmatratzen aus geschäumtem Kunststoff. Für das Schäumen werden unterschiedliche physikalische, mechanische oder chemische Verfahren eingesetzt. Wesentliche Unterschiede der verschiedenen Schaumstoffmatratzen liegen im Raumgewicht und der Porung, wodurch die Matratzen entweder weicher oder härter sind. Latex kann aus aufgeschäumten Kautschuk oder aus Erdöl produziert werden, man unterscheidet also zwischen natürlichem und synthetischem Latex. Das Material ist besonders hygienisch und wenig anfällig für Bakterien und passt sich dem Körper besonders gut an. Allerdings sind Latexmatratzen durch ihre Materialdichte besonders schwer. Kaltschaummatratzen haben eine offenporige Struktur, sind hochflexibel und besonders leicht. Und nein – man friert nicht darauf. Der Name rührt daher, dass das verwendete Polyurethan bei der Verarbeitung nicht erhitzt werden muss. Im Vergleich zum Latex ist Kaltschaum besonders atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend. Der Kaltschaum zeichnet sich durch seine hohe Punktelastizität aus, so dass der Körper gut abgestützt wird. Nach einem ersten Lüften ist das Material quasi geruchlos und somit für empfindliche Nasen besonders geeignet. Komfortschaum unterscheidet sich vom Kaltschaum dadurch, dass er zur Aushärtung erhitzt wird. Er hat eine offenporige Struktur und ist dadurch atmungsaktiv. Viscoschaum oder Memoryschaum wurde ursprünglich für die Raumfahrt entwickelt. Er verändert sich durch die Körpertemperatur und passt sich der Temperatur und der Silhouette an. Der einmal entstandene Abdruck ändert sich beim Abkühlen nur langsam. Das sorgt allerdings dafür, dass man sich nachts nur schwer im Schlaf umdrehen kann. Visco ist resistent gegen Hausstaubmilben und daher für Allergiker sehr gut geeignet. Gelschaum kann grundsätzlich mit Viscoschaum verglichen werden, wobei er nicht auf Wärme, sondern auf Druck reagiert und schneller wieder seine alte Form annimmt. So entstehen keine Kuhlen im Bett, und man kann sich einfacher im Schlaf drehen.   Offenporige Schaumstoffe lassen viel Luft durch: Pro: für Allergiker sehr gut geeignet, da Milben kaum eine Chance haben durch hohe Anpassungsfähigkeit für so gut wie alle Schlaftypen geeignet Contra: für sehr schwere und große Personen sollte die Matratze mindestens 18cm dick sein, damit der Körper ausreichend unterstützt wird   Latexmatraten und Naturlatexmatratzen: Pro: besonders punktelastisch reagiert optimal auf jede noch so kleine Belastung stützt den Körper optimal ab Contra: hohes Eigengewicht relativ schlechte Luftdurchlässigkeit Matratze muss regelmäßig gewendet werden   Kaltschaummatratzen: Pro: sehr hohe Punktelastizität lange Haltbarkeit Leichtgewicht lässt sich bequem beziehen, lüften und wenden sehr gute Durchlüftung und dadurch angenehme Schlaftemperatur   Viscomatratzen und Memory-Foam: Pro: reagiert auf Körperwärme und passt sich nach einer Weile exakt der individuellen Körperform an Contra: fühlt sich relativ kühl an wenn einmal der Körperform angepasst, bleiben die Kuhlen bestehen, was Probleme beim Umdrehen verursachen kann

Mai 2018

Pflegesymbole: Wie pflege ich meine Bettwäsche, Decken und Kissen?

Wer kennt es nicht? Die neue Bettwäsche, das Kissen, der Topper oder der Matratzenbezug sollen das erste Mal in die Waschmaschine wandern. Doch wie heiß darf das Teil gewaschen werden? Darf es in den Trockner oder muss es auf der Leine getrocknet werden? Oder muss es womöglich sogar in die Reinigung? Fragen über Fragen. Man denkt: ein Blick auf das Pflegeetikett sollte Abhilfe schaffen. Doch es geht weiter mit der Verwirrung. Wo befindet sich das kleine Schildchen? Hat man nun die Waschanleitung gefunden, darf man sich durch verschiedene Lagen Kleingedrucktes und diverse Symbole kämpfen. Was bedeutet das Dreieck mit dem Kreuz? Oder der Kreis mit dem P? Und was sagt mit dieses Bügelsymbol im Detail? Die Pflegesymbole richtig lesen Wer keinen Abschluss in Textil- und Bekleidungstechnik oder im Haushaltsunterricht damals in der Schule nicht so gut aufgepasst hat, bei dem bilden sich nun die ersten Schweißtropfen auf der Stirn. Den Matratzenbezug zu heiß zu waschen, könnte fatale Folgen haben… Aber keine Sorge: wir haben für Sie einen Leitfaden mit allen wichtigen Basics zusammengestellt, die Ihre Wäsche retten. Tipps für das richtige Waschmittel und wie Farben sortiert werden gibt’s noch oben drauf. Auf die Wäsche, fertig, los!   Pflegesymbole: Die Basics Dieses Zeichen steht meist ganz vorne auf dem Waschetikett. Es zeigt an, wie und auf welcher Temperaturstufe das Stück gewaschen werden kann. Das Symbol steht für Bleichen. Sie können sich schon einmal merken, dass man besser nur weiße Teile bleichen sollte. Dieses Pflegesymbol steht für den Trockner. Es zeigt an, ob und wie das Teil getrocknet werden darf. Ist eine spezielle Trocknungsmethode notwendig, so wird diese auch innerhalb des Vierecks angezeigt. Das Bügeleisen Symbol ist relativ selbsterklärend. Es deutet an, ob und auf welcher Stufe Sie das Stück bügeln sollten. Der Kreis gibt an, ob das Teil chemisch gereinigt werden darf oder sollte.   Die Codes in den Pflegesymbolen Sie geben weiterführende Informationen über die richtige Behandlung, beispielsweise in Bezug auf die Temperatur.   Die Angabe zeigt an, auf welcher Temperatur die Wäschestücke höchstens gewaschen werden dürfen. Niedriger als angegeben ist somit immer möglich. Wenn ein Symbol durchgestrichen ist, darf das Stück auf gar keinen Fall diese Behandlung erfahren. Die Punkte gibt es im Bügeleisen- und Trocknersymbol und geben an, wie heiß ein Teil behandelt werden darf. Je höher die Punktezahl, desto heißer darf es sein. Wenn ein Stück besonders pflegeleicht ist, hat es häufig keinen Punkt. Die Striche unter einem Symbol erklären, wie schonend ein Teil gereinigt werden sollte. Je mehr Striche, desto schonender muss es behandelt werden. Schonend waschen kann man, indem man weniger Inhalt in die Trommel füllt, ein schonendes Waschprogramm wählt und spezielles Waschmittel verwendet. Die Buchstaben P, F und W sind immer in einen Kreis eingebettet. Das W steht für die professionelle Nassreinigung. P (Perchlorethylen) und F (Kohlenwasserstoff) sind die Buchstaben für die Lösungsmittel, die bei der Reinigung der Textilien angewendet werden dürfen.   Was sollte man noch beachten? Wir hoffen, wir konnten etwas Licht ins Dunkel bringen. Doch damit Ihre Textilien besonders lange halten, gibt [...]

März 2018

Schimmel auf der Matratze verhindern

Wer einmal unter Schimmelbefall im Schlafzimmer gelitten und mühsam Stockflecken bekämpft hat oder unter Umständen sogar die Matratze wegschmeißen musste, möchte ein erneutes Aufkeimen dieses Ärgernis um jeden Preis verhindern. Doch wie entsteht eigentlich Schimmel auf der Matratze? Die Hauptursache ist, um es kurz und knapp zu machen: Feuchtigkeit! Ein Teil davon wird über den Atem an die Raumluft abgegeben. Hinzu kommt, dass wir während des Schlafs jede Nacht etwa einen halben Liter Flüssigkeit verlieren. Der Schweiß sickert durch den Pyjama Nacht für Nacht in die Matratze. Wenn sich über einen langen Zeitraum die Feuchtigkeit im Bett sammelt, entsteht Schimmel. ? Mattresses of Berlin sammelt auf Instagram Bilder von lieblos ausrangierten Matratzen. Und hat am 09.06.2017 den ersten World Mattress Day ins Leben gerufen, um die ausrangierten Schätze ein wenig mehr zu ehren. Wie kann die Ablagerung von Feuchtigkeit verhindert werden? Eine gute Luftzirkulation ist das A und O. Bettgestell, Matratze und Lattenrost sollten eine beständige Durchlüftung zulassen. Dementsprechend werden wir häufig gefragt, ob Boxspringbetten auf Grund ihres geschlossenen Systems besonders anfällig für Schimmel sind. Ein echtes Boxspringbett besteht aus einer Box mit Unterfederung und einer darauf liegenden Taschenfederkernmatratze, meist ergänzt durch einen darauf liegenden Topper. Durch die Hohlräume der Federn in Box und Matratze werden diese grundsätzlich sehr gut belüftet. Leider kommt es immer wieder vor, dass die Box des Bettes durch nicht optimal geeignete Materialien geschlossen wird. So finden sich in manchen Boxspringbetten durchgehende Holzplatten oder dicke Stoffe an der Unterseite, die die notwendige Luftzirkulation verhindern. Genauso schlecht ist es für die Belüftung, wenn das Bett nur sehr flache Füße oder einen Bettkasten zum Verstauen von Bettwäsche hat. Achten Sie also beim Kauf Ihres Boxspringbettes unbedingt auf die Beschaffenheit der verschiedenen Lagen und lassen Sie sich das Innenleben genau zeigen.   Hier sind die 6 besten Tipps, um Schimmel im Bett vorzubeugen und gesund zu schlafen: Wenn Sie ein Bett haben, das nicht optimal durchlüften kann, können Sie mit ein paar einfachen Methoden versuchen, Schimmelbildung zu verhindern: Lüften Sie täglich Ihr Schlafzimmer. Ideal sind morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafengehen jeweils 10-15 Minuten. Seien Sie nicht zu ordentlich, wenn Sie morgens das Haus verlassen. Anstatt das Bett zu machen und womöglich noch eine Tagesdecke darüber zu legen, schlagen Sie lieber die Bettdecke zurück und lassen Luft an Bettwäsche und Matratze. Wenn Sie ein Bett haben, in dem die Luft nicht zirkulieren kann, sollten Sie die Matratzen von Zeit zu Zeit wenden oder sogar an der frischen Luft auslüften lassen. Wenn Sie Matratzen mit einem abnehmbaren Bezug haben, reinigen Sie diesen regelmäßig. Wenden Sie Ihren Topper alle 3 Monate und lassen Sie ihn wie die Matratze richtig auslüften. Wenn Sie möchten, können Sie Ihr Bett und die Matratze mit der Polsterdüse Ihres Staubsaugers regelmäßig von Staub befreien.  

Januar 2018

Schlank im Schlaf

Lebkuchen, Marzipan, Christstollen und üppige Weihnachtsessen – es war einfach alles unglaublich lecker. Aber jetzt ist es an der Zeit, sich von den angefutterten Kilos zu verabschieden!   Weniger Schlaf, mehr Gewicht Jeder weiß, dass Bewegung und eine ausgewogene Ernährung wichtig für unsere Gesundheit und ausschlaggebend für unser Körpergewicht sind. Aber wussten Sie schon, dass Schlaf auch dazu zählt? Einfacher geht es ja wohl nicht. Vor allem jetzt bei dem kalten Wetter sollte es nicht besonders schwer fallen, sich etwas länger als sonst unter die warme Decke zu verkriechen. Untersuchungen aus den USA (Spaeth et al. 2013) zeigen, dass Menschen, die innerhalb einer Woche weniger geschlafen haben, bis zu einem Kilo an Körpergewicht zunehmen im Vergleich zu einer Gruppe Menschen, die mehr geschlafen hat. Je weniger Sie schlafen, desto mehr Essen Sie Eigentlich eine ganz einfache Erklärung: wer länger wach ist, hat mehr Zeit zum Essen. Vor allem abends gönnt man sich nach dem Abendessen gerne noch den ein oder anderen Snack in Form von Chips, Nüssen, Schokolode oder Eiscreme. Lecker – aber für den Körper nicht notwendig.   Wenig Schlaf, stärkeres Hungergefühl Eine andere Ursache für die Gewichtszunahme bei wenig Schlaf ist, dass der Körper das Gefühl des Energiemangels kompensieren möchte, indem er die Kalorienzufuhr erhöht. Eine im Jahr 2016 durchgeführte Studie (Hanlon et al. 2016) zeigte diesen Zusammenhang deutlich auf. Schlafmangel verursacht ein erhöhtes Niveau an Hormonen, das Sie hungrig macht. Das bedeutet, dass Sie unbewusst und unnötig mehr essen. Schlafen Sie sich schlank Untersuchungen unter Zwillingen (Watson et al. 2012) haben gezeigt, dass es einen genetischen Zusammenhang zwischen Schlafdauer und Körpergewicht gibt. Aber die gleiche Forschung hat auch gezeigt, dass Sie einen großen Einfluss darauf haben, wie lange Sie schlafen und damit Ihr Körpergewicht.   Aber wie bei allem anderen, treffen Sie Ihre eigenen Entscheidungen selbst. Es ist das gleiche wie beim Sport, nicht jeder hat die Fähigkeit, ein Spitzensportler zu sein, aber jeder kann gesund trainieren. Auch wenn es im ersten Moment vielleicht seltsam klingt – mehr Schlaf ist also tatsächlich gut für die Figur.

Dezember 2017

Ein kurzes Nickerchen um die Batterien aufzuladen

Ein Nickerchen machen? Für kleine Kinder und ältere Menschen ist das etwas ganz Normales. Aber wie häufig machen Sie eine kleine Auszeit und schließen die Augen? Die Siesta ist ein fester Bestandteil der spanischen Kultur. Die Japaner nutzen jede Gelegenheit zum sogenannten Inemuri – was so viel bedeutet wie Schlafen in der Öffentlichkeit, während man offiziell etwas anderes tut. Hier bei uns wird dem Schlaf am Tag nicht viel Bedeutung beigemessen. Aber viele Top Athleten machen tagsüber ein kleines Nickerchen. Wir empfehlen Ihnen das gleiche! Es verbessert Ihre Kreativität und Ihre Leistungsfähigkeit. Wir haben ein paar Tipps, wie Sie das meiste aus einem Powernap herausholen können. Die Vorteile des kurzen Schlafes Sie müssen wirklich schlafen, um von den körperlichen, mentalen und emotionalen Vorteilen eines Powernaps zu profitieren. Einfach nur mal schnell hinlegen und die Augen zu machen zählt nicht. Ein richtiger Powernap kann Ihnen tatsächlich mehr Schwung für den Rest des Tages geben. Eine Untersuchung unter Fluglotsen hat gezeigt, dass die Reaktionszeit sich nach einem Powernap wesentlich verkürzt (Signal et. al. 2009). Eine weitere Untersuchung ergab, dass Sie sich durch einen Powernap besser an Dinge erinnern, die Sie gerade gelernt haben. Nach einem Powernap lässt es sich sogar leichter Jonglieren (Morita et. al., 2016). Die richtige Powernap Dauer Wir alle kennen das kleine Tief nach dem Mittagessen. Damit antwortet der Körper auf ganz natürliche Weise auf die Mahlzeit, nach der man sich etwas müde fühlt. Nutzen Sie diese Zeit für einen Powernap. Stellen Sie sicher, dass Sie sich hinlegen können. Dies ist unsere übliche Schlafposition, die ergonomisch viel besser und bequemer ist als ein Nickerchen im Sitzen. Verdunkeln Sie den Raum. So steigern Sie die Melatonin Produktion in Ihrem Körper und können schneller einschlafen. Eine kühle und ruhige Umgebung ist ebenfalls von Vorteil. Das perfekte Timing Menschen berichten häufig, dass sie sich nach einem kurzen Schlaf noch müder fühlen als zuvor. Das sollte natürlich nicht sein. Dies passiert, wenn man zum falschen Zeitpunkt aufwacht. Dazu ist es wichtig, seinen Schlafrhythmus und die Schlafphasen zu verstehen, die ungefähr eineinhalb Stunden dauern. In diesen 90 Minuten gehen Sie durch einen kompletten Schlafprozess: vom leichten Schlaf zum Tiefschlaf und die REM-Phase, auch Traumphase genannt, wieder zurück in den leichten Schlaf. Wenn Sie während einer Tiefschlafphase aufwachen kann es passieren, dass Sie sich desorientiert und energielos fühlen. Definitiv nicht der beste Zeitpunkt zum Aufwachen. Sie können dies vermeiden, indem Sie maximal 20 Minuten schlafen und so vor der Tiefschlafphase aufwachen. Wenn Sie genügend Zeit haben, bietet sich natürlich eine komplette Schlafphase von 90 Minuten an. Der Turbo Nap Trinken Sie eine Tasse Kaffee und machen Sie direkt danach einen Powernap von 15 bis 20 Minuten. Es dauert circa 20 Minuten, bis der Effekt des Koffeins sich im Körper bemerkbar macht. Wenn Sie dann aufwachen, haben Sie den doppelten Vorteil des Powernaps in Verbindung mit Koffein! Die Tipps zum Powernap in Kurzform: Essen Sie vorher eine Kleinigkeit, aber vermeiden Sie Zucker. Stellen Sie sicher, dass Sie sich hinlegen können. Wählen Sie einen dunklen, ruhigen und [...]

November 2017

Kaltes Wetter? Dann kuscheln wir uns einfach länger ein!

Kennen Sie das Gefühl, dass Sie im Sommer mehr Energie haben und sich im Winter viel müder fühlen? Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass die Jahreszeiten den Schlafbedarf beeinflussen. Ihr Tagesrhythmus wird stark beeinflusst durch Ihre biologische Uhr. Diese Uhr befindet sich im Gehirn und ist verantwortlich dafür, dass man jeden Tag in etwa zur gleichen Zeit Hunger verspürt, sie kontrolliert die Körpertemperatur und lässt uns müde oder wach sein. Ihre biologische Uhr hat einen festen Rhythmus von circa 24 Stunden. Tageslicht Ihre biologische Uhr wird hauptsächlich durch das Licht gesteuert, das durch die Augen einfällt. Helles, blaues Licht verlangsamt die Produktion des Schlafhormons Melatonin und macht uns wach. Dies ist eine logische Erklärung dafür, dass wir uns im Sommer, wenn es länger hell und das Licht kräftiger ist, wacher fühlen als im Winter. Temperatur Unsere Umgebungstemperatur scheint ebenfalls Auswirkungen zu haben. Wir haben kürzlich Ergebnisse unserer Auping Better Days App mit Daten des Königlich Niederländischen Meteorologischen Instituts (KNMI) verglichen. Wenn wir die durchschnittliche Anzahl geschlafener Stunden pro Tag mit der an dem Tag herrschenden Durchschnittstemperatur vergleichen, können wir ganz eindeutig eine Verbindung erkennen: Je höher die Außentemperatur, desto weniger schlafen wir. Je kälter die Außentemperatur, desto länger schlafen wir. Eine Studie aus Afrika und Südamerika Dieses Phänomen hat auch eine kürzlich durchgeführte Studie (Yetish et al., 2016) unter indigenen Völkern in Afrika und Südamerika ergeben. Diese Menschen leben ohne jegliche Elektrizität und unterscheiden daher zwischen Tag und Nacht allein durch Tageslicht und Temperatur. Neben der Durchschnittstemperatur und der Menge an Tageslicht wurde festgehalten, wann Sie zu Bett gehen und wieder aufwachen. Die Studie ergab, dass sie im Winter bis zu eine Stunde länger schlafen als im Sommer. Die Umgebungstemperatur scheint sogar einen größeren Einfluss auf den Moment des Aufwachens zu haben als das Licht. Die Menschen wachten üblicherweise auf, bevor es draußen hell wurde, aber exakt zu dem Zeitpunkt, an dem die Temperatur begann anzusteigen. Kurz gesagt: Eine großartige Entschuldigung, um in der kalten Jahreszeit länger im Bett zu bleiben.

Oktober 2017

Tiere und Menschen: Welche Schlafgewohnheiten teilen wir?

Heute ist Welttierschutztag. Wie schlafen eigentlich die verschiedenen Tiere im Vergleich zu uns Menschen? Schlafen wie ein... Schimpanse Tiere: Schimpansen bauen sich jede Nacht ein neues Nest, meistens in einem Baum. Durch das Verbiegen und Ineinanderschieben von Zweigen und Laub bilden die Tiere eine Art Blätterbett, auf dem sie schlafen können. Jedes einzelne Tier baut sich sein eigenes Bett mit Ausnahme der Jungen, die bei ihren Müttern schlafen. Bei Regen bauen die Schimpansen sich manchmal auch tagsüber Schlafnester. Genau wie wir decken sie sich beim Schlafen mit den Materialien zu, die ihre Umgebung ihnen bietet. Menschen: Wir liegen ebenfalls in unserem Nest (Bett) und decken uns mit etwas zu (Bettdecke). Schimpansen und Affen im Allgemeinen schlafen länger als wir Menschen. Wahrscheinlich ist diese Differenz dadurch entstanden, dass wir Menschen Feuer machen konnten und dadurch länger Licht hatten und kalorienreicher essen konnten, was uns mehr Energie liefert – alles Kriterien, um länger wach zu bleiben. Schlafen wie ein... Blaugrünes Schwalbenschwänzchen Tiere: Manche Fische haben nachts eine andere Färbung als tagsüber. So tarnen sie sich nachts vor Feinden. Die meisten Fischarten verbergen ihre leuchtenden und hellen Farben mit einer dunkleren Farbschicht. Aus dem Blaugrünen Schwalbenschwänzchen wird nachts ein unscheinbar grauer Fisch. Diese nächtliche Farbtarnung der Fische nennt man „Pyjama“. Forscher vermuten, dass die abgedunkelten Farben außerdem energieeffizienter sind. Menschen: Auch wir Menschen schalten nachts durch die Reduzierung unserer Körpertemperatur um ca. 1 Grad in einen Energiesparmodus. Schlafen wie ein... Kalifornischer Seelöwe Tiere: Kalifornische Seelöwen sind an Land relativ wehrlos, daher schlafen sie dort nie besonders fest. Sie schlafen tief, wenn sie nahe an der Wasseroberfläche schwimmen, wobei sie regelmäßig zum Atem holen auftauchen, ohne dabei aufzuwachen. Wie auch andere Meeressäugetiere wie der Delphin, schläft bei den Seelöwen nur die eine Gehirnhälfte, um eventuelle Gefahren zu erkennen. Menschen: Das Phänomen des Schlafes von nur einer Gehirnhälfte gibt es auch beim Menschen. Eine amerikanische Untersuchung von 2016 zeigt, dass beim Schlafen in einer fremden Umgebung auch bei uns Menschen nur eine Gehirnhälfte schläft. Man nennt dies den „First Night Effect“ – den Effekt der ersten Nacht. Es wird vermutet, dass es sich dabei um eine instinktive Überlebenstaktik handelt. In einer fremden Umgebung weiß man nie genau, was passieren kann – und so kann die wache Gehirnhälfte schneller auf potenzielle Gefahren reagieren. Schlafen wie ein... Flughund Tiere: Es gibt kaum eine Schlafhaltung, die im Tierreich nicht vorkommt. Wie wir Menschen können Tiere auf dem Rücken, dem Bauch oder auf der Seite schlafen. Es gibt aber auch Tiere, die auf einem Bein stehend, schwimmend oder sogar in der Luft schwebend schlafen. Flughunde ruhen und schlafen über Kopf an einem oder beiden Beinen hängend. Menschen: Wir Menschen schlafen zumeist im Liegen. Studien zeigen, dass etwa 50% der Menschen am liebsten auf der Seite schlafen mit einer leichten Tendenz zur rechten Seite als Lieblingsseite. Circa 40% der Menschen schlafen auf dem Rücken, um mit 10% sind die Bauchschläfer die kleinste Gruppe. Grundsätzlich können Menschen auch im Sitzen oder im Stehen schlafen.

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